15 Dinge, die du über Muskelaufbau wissen solltest

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WIE KANN MAN ABNEHMEN UND MUSKELN AUFBAUEN?

Man kann abnehmen und gleichzeitig Muskeln aufbauen, indem man gezielt ins kalorische Defizit geht. Zunächst sollte der Bedarf errechnet werden, der ohne sportliche Aktivität vorhanden ist: Grundumsatz + Alltagsaktivitäten. 

Wird diese Grenze nicht überschritten, gelangt man durch die sportliche Aktivität ins Defizit. Wichtig: damit der Muskelaufbau nach wie vor funktioniert, sollten über den Tag verteilt, idealerweis alle vier Stunden, kleine Mengen Protein zugeführt werden, jeweils etwa 40 Gramm. Insgesamt sollte man auf 1,6 bis 2 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag kommen. 

Grundumsatz für Männer
Grundumsatz [kcal/24 h] = 66,47 + (13,7 * Körpergewicht [kg]) + (5 * Körpergrösse [cm]) – (6,8 * Alter [Jahre])

Grundumsatz für Frauen
Grundumsatz [kcal/24 h] = 655,1 + (9,6 * Körpergewicht [kg]) + (1,8 * Körpergrösse [cm]) – (4,7 * Alter [Jahre])

Je nachdem, welche Tätigkeit im Alltag ausgeführt wird, multipliziert man den Grundumsatz mit einem der Werte aus den Spalten und erhält eine ungefähre Idee von seinem Tagesumsatz an Kalorien.

MultiplikatorTätigkeit
0,95schlafen
1,2nur sitzend oder liegend
1,4 – 1,5sitzend, kaum körperliche Aktivität
1,6 – 1,7überwiegend sitzend oder stehend
1,8 – 1,9hauptsächlich stehend und gehend
2,0 – 2,4körperlich anstrengende Arbeit

Kann man ohne Gewichte Muskeln aufbauen?

Man kann allein mit dem Körpergewicht Muskeln aufbauen. Viele Calisthenics-Sportler haben ansehnliche Muskeln, obwohl sie oft ausschließlich ihren Körper als Trainingsgerät verwenden. 

Dabei muss der Muskelaufbau ohne Gewichte nicht unbedingt länger dauern. Im Gegenteil, gerade isometrischen Spannungen, wie sie bei Halteübungen entstehen, bedeuten für den Muskel einen gewaltigen Wachstumsreiz, wenn die Spannung intensiv genug ist und lange genug aufrecht gehalten wird

Allerdings kann es für das Training sinnvoll sein, eine Klimmzugstange oder einen Schlingentrainer zu besitzen, um das eigene Körpergewicht besser einsetzen zu können.

Kann man für den Muskelaufbau leichte Gewichte verwenden?

Man kann für den Muskelaufbau leichte Gewichte verwenden, wenn damit nahe der Ausbelastung trainiert wird. Die Trainingssätze dauern dann zwar ein wenig länger, aber der Effekt auf den Muskelaufbau ist mit leichten Gewichten der Gleiche.

Damit das funktioniert, muss der Muskel kontinuierlich, ohne Pause, belastet werden. Die Bewegung sollte zudem langsam und kontrolliert stattfinden. Gewichte, die auf diese Weise länger als 120 Sekunden bewegt werden können, bevor der Zielmuskel aufgibt, sind zu leicht. 

Entscheidend für den Erfolg beim Muskelaufbau, mit leichten und mit schweren Gewichten, sind die finalen Wiederholungen. Jeder Satz sollte so lange durchgeführt werden, bis das Gewicht selbst mit größter Anstrengung nur noch sehr langsam bewegt werden kann. 

Kleines Manko: Für effektives Krafttraining ist nach wie vor die Arbeit mit hohen Widerständen notwendig:

“These findings indicate that both HL and LL training to failure can elicit significant increases in muscle hypertrophy among well-trained young men; however, HL training is superior for maximizing strength adaptations.”
Schoenfeld BJ, Peterson MD, Ogborn D, Contreras B, Sonmez GT. Effects of Low- vs. High-Load Resistance Training on Muscle Strength and Hypertrophy in Well-Trained Men. J Strength Cond Res. 2015 Oct;29(10):2954-63. doi: 10.1519/JSC.0000000000000958. PMID: 25853914.

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Alle Daten lt. Anbieter zum Zeitpunkt der Recherche; es kann leider keine Gewähr übernommen werden.

Wann sollte man für den Muskelaufbau Eiweiß essen?

Der Zeitpunkt der Proteinzufuhr im Verhältnis zum Training ist weniger entscheidend als die Regelmäßigkeit. Die Idee eines “anabolen Fensters” nach dem Training wurde weitgehend wieder eingesammelt

Richtig ist aber nach wie vor, dass die durch Eiweißzufuhr ausgelöste Muskelproteinsynthese nach ca. 90 Minuten ihren Höhepunkt erreicht und nach etwa vier Stunden refraktär ist. 

Entsprechend wäre es der Königsweg, wenn man alle vier Stunden Eiweiß essen würde. Die Menge der Proteinzufuhr ist abhängig vom Körpergewicht, sollte aber bei den meisten Sportlern um die 40 Gramm pro Einnahmezeitpunkt betragen, um sowohl die Muskelproteinsynthese anzuheizen als auch die körpereigene Aufspaltung von Protein abzudecken. 

Quintessenz: man muss nicht zu jedem Workout einen Proteinshake mitführen, entscheidender ist, einen festen Plan über Einnahmezeitpunkte zu haben. 

Ab wann ist Muskelaufbau sichtbar?

Muskelaufbau beginnt fast unmittelbar nach einer Trainingsbelastung. Sichtbar ist der Erfolg so schnell natürlich noch nicht. Bei zuvor Untrainierten, die gut auf die Trainingsbelastung ansprechen und vorausgesetzt die Ernährung stimmt, kann aber schon nach 12 Wochen sichtbarer Muskelzuwachs entstehen. 

Man ist sich weithin einig, dass Männer etwa ein Kilo Muskeln pro Monat aufbauen können. In 12 Wochen wären das also ein Muskelaufbau von drei Kilo, die schon einen sichtbaren Unterschied machen können. 

Für einen möglichst schnell sichtbaren Muskelaufbau sollte man sich beim Training auf große Muskelgruppen konzentrieren: 

  • Pectoralis
  • Latissimus
  • Quadrizeps
  • Ischiocrurale
  • Gluteus

Um die Zeit optimal zu nutzen und ein hochfrequentes Training möglich zu machen, sollte man die einzelnen Sätze nicht bis zur Ausbelastung durchführen. Ausbelastete Muskeln benötigen wesentlich länger, um zu regenerieren, vor allem solche, mit schnell zuckenden Typ II Muskelfasern. 

Warum geht mein Muskelaufbau nicht voran?

Wenn es mit dem Muskelaufbau nicht vorangeht, liegt in den meisten Fällen mindestens einer von zwei Gründen vor:

  1. Mangelnde / falsche Ernährung
  2. Schlechte Trainingsplanung

Ersteres Problem ist relativ leicht zu lösen. Man muss nicht Unmengen an Nahrung in sich stopfen, um Muskeln aufzubauen, aber eine Grundversorgung mit Makronährstoffen sollte sichergestellt sein. Dazu gehören auch die bereits oben erwähnten 1,6 bis 2 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht

Das zweite Problem ist ein wenig komplexer, weil hier verschiedene Parameter zu beachten sind. 

In vielen Fällen geht das Muskelaufbautraining nicht voran, weil keine gezielte Progression vorgesehen ist. In festgelegten Phasen von acht bis 12 Wochen sollte die Trainingsbelastung variiert, entweder das Gewicht oder die Wiederholungszahl gesteigert werden. 

Immer wieder das Gleiche zu tun, führt definitiv nicht ans Ziel.

Die Leistung im Training zu steigern kann übrigens auch bedeuten, die Frequenz zu verringern, also seltener zu trainieren. 

Hier ist die Antwort sehr einfach: Wenn durch Wegfall einer Trainingseinheit für einen Muskel die Trainingsleistung in der nächsten Trainingseinheit steigt, dann kann es sinnvoll sein, die Frequenz zu verringern. 

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Wie schnell kann eine Frau Muskeln aufbauen?

Im Verhältnis zum Körpergewicht kann eine Frau genauso schnell wie ein Mann Muskeln aufbauen. Bereinigt man den Vergleich zwischen Mann und Frau um den Faktor Körpermasse, haben Männer nur noch 8% mehr Skelettmuskulatur

Setzt man die gleiche Trainingsintensität voraus, können Frauen etwa 500 bis 700 Gramm Muskulatur in einem Monat aufbauen. 

Evolutionär bedingt geht das besonders schnell in der unteren Körperhälfte. Beine und Po sind bei Frauen nicht selten sogar kräftiger als bei Männern. 

Kann man mit Schwimmen Muskeln aufbauen?

Das man beim Schwimmen Muskeln aufbaut ist leicht festzustellen, wenn man sich professionelle Schwimmer ansieht. Vor allem der Latissimus ist aus offensichtlichen Gründen bei Schwimmern sehr mächtig.

Durch den Zug der Arme zum Körper wird auch die Brust- und Schultermuskulatur beim Schwimmen aufgebaut. Weniger effektiv ist das Schwimmen für die Muskeln der Armstrecker und -beuger, da hier im Verhältnis kaum dynamische Belastung stattfindet. 

Der Trainingseffekt auf die Beinmuskulatur über das Hüftgelenk ist generell hoch, während die Belastung im Kniegelenk wiederum vergleichsweise gering ist. 

Drei Dinge sollte man im Kopf behalten, wenn man versucht durch Schwimmen Muskeln aufzubauen:

Professionelle Sportler trainieren viele Stunden und ergänzen das sportartspezifische Training oft im Kraftraum. Sie sind also nicht wirklich repräsentativ für den Trainingserfolg durch Schwimmen. 

Beim Langstreckenschwimmen ist die mechanische Belastung auf den Muskel selten hoch genug, um diesen effektiv im Sinne des Muskelaufbaus zu trainieren. Geeigneter wären Sprints über die 50 bis 100 Meter Distanz.

Der zu erwartende Muskelaufbau durch Schwimmen ist natürlich sportartspezifisch. Wer ein “komplettes Bild” abgeben will, wird durch andere Sportarten oder gezieltes Krafttraining substituieren müssen. 

Ist Muskelaufbau zu Hause möglich?

Muskelaufbau zu Hause ist möglich und oftmals effizienter als im Fitnessstudio. Es fallen weder Anfahrt- noch Wartezeiten an und das Training kann mit festgelegten Pausenzeiten durchgeführt werden. 

Wer allerdings versucht, den Muskelaufbau zu Hause vollständig ohne Geräte zu erreichen, wird bald an Grenzen stoßen. Vor allem der Latissimus und die Armmuskulatur können ganz ohne Hilfsmittel zu Hause nur begrenzt trainiert werden. 

Hilfreich ist die Anschaffung von ein Paar Kurzhanteln oder einer Langhantel. Damit erweitert sich die Bandbreiten für Muskelaufbauübungen zu Hause enorm, das Training kann vielfältiger und gezielter durchgeführt werden. 

Hat man diese Möglichkeiten, steht dem Muskelaufbau zu Hause nichts mehr im Weg. Nur planen muss man sein Training zu Hause natürlich selbst, aber auch hierfür gibt es geeignete Ressourcen

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Kann man mit Yoga Muskeln aufbauen?

Gerade das Halten der Positionen im Yoga erzeugt eine hohe isometrische Spannung in den Muskeln, für Ungeübte natürlich umso mehr. 

Entsprechend kann Yoga ein guter Einstieg in das Muskeltraining sein. Vor allem dann, wenn der funktionale Gebrauch der Muskulatur im Alltag das Ziel des Trainings ist.

Für Muskelaufbau im Hypertrophietraining ist Yoga kaum geeignet. Dafür ist die Belastung auf großflächige Muskeln wie Latissimus und Pectoralis einfach zu gering. Zudem findet im Yoga kein progressives Muskeltraining nahe der Ausbelastung statt. Nach einer Gewöhnungsphase rücken eher Koordination und Beweglichkeit in den Mittelpunkt der Übungen. 

Kann man mit Liegestütze Muskeln aufbauen?

Mit Liegestütze kann man folgende Muskeln im Oberkörper aufbauen:

  • Armstrecker
  • Brustmuskel
  • Vorderer Schultermuskel

Das Training der Liegestütze eignet sich durchaus für Hypertrophietraining, wenn man dabei ein paar Dinge beachtet.

So sollte die Übung zum Beispiel langsam und über die volle Bewegungslänge ausgeführt werden. Vor allem für den Brustmuskel ist es entscheidend, tiefe Liegestütze zu machen. Über Variationen der Handstellung und den Abstand der Arme können gezielt einzelne Muskelpartien aufgebaut werden. 

Wichtig ist auch hier das Training nahe der Ausbelastung. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob man fünf oder fünfzig Liegestütze am Stück hinbekommt, Hauptsache bei den letzten Wiederholungen brennt die Muskulatur. 

Wer geübt ist und wirklich viele Liegestütze am Stück machen kann, kann die Übung einarmig, mit erhöhten Beinen oder mit Liegestützgriffen ausführen, um so noch mehr Tiefe in die Bewegung zu bekommen. 

Wie kann man am schnellsten Muskeln aufbauen?

Am schnellsten funktioniert der Muskelaufbau mit diesen Maßnahmen:

  • Tägliche Proteinzufuhr von 2 Gramm / Kg Körpergewicht, verteilt auf vier bis fünf Mahlzeiten im Abstand von jeweils vier Stunden

Von Intensivierungstechniken, wie negativen Wiederholungen oder Teilkontraktionen sollte man zunächst absehen und möglichst jeden Satz über die volle Bewegungslänge durchführen. 

Ausreichender Schlaf und Ruhe zwischen den Trainingseinheiten ist entscheidend für den Erfolg. Idealerweise sollten zwischen den Trainingseinheiten mindestens 48 Stunden liegen. 

Fokussiert man sich auf die vier großen Muskeln, kommt man mit 20 Sätzen pro Training raus. Die Wiederholungszahl sollte jeweils in dem Bereich acht bis 15 Wiederholungen liegen.

Wird die Leistung des vorherigen Trainingstages für einzelne Muskeln nicht wieder erreicht, benötigen diese einen zusätzlichen Tag Pause. 

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Muss man für Muskelaufbau viel essen?

Dass man für Muskelaufbau viel essen muss, ist ein Mythos, der wahrscheinlich mit der Load-up-Phase im Bodybuilding zu tun hat. Da die anschließende Definitionsphase bei Hobbysportlern aber meistens ausfällt, muss auch nicht so viel gegessen werden. 

Sehen wir es so: pro Monat lässt sich ungefähr ein Kilo Muskulatur aufbauen, in dem sich grob überschlagen 200 Gramm oder 820 Kalorien Protein befinden. 

Gehen wir davon aus, dass die meisten Mitteleuropäer genug Kohlenhydrate essen, um damit das Training für Muskelaufbau bewältigen zu können, dann besteht der Mehrbedarf lediglich aus 50 Gramm Protein pro Woche. 

Da hier neben der Muskelptroteinsynthese noch andere Prozesse beachtet werden sollten, ist eine tägliche erhöhte Proteinzufuhr absolut empfehlenswert. Dass man für den Muskelaufbau viel essen muss und dies noch nicht einmal nach Makronährstoffen differenziert, ist hingegen ein Irrweg der eher in die Fettleibigkeit als in den Muskelaufbau führt. 

Helfen Haferflocken beim Muskelaufbau?

Haferflocken sind ein ideales Lebensmittel für eine kohlenhydratreiche, proteinreiche und fettarme Ernährung. Wenn hier das Ziel liegt, dann helfen Haferflocken beim Muskelaufbau. 

Da die in Haferflocken gespeicherten Kalorien sich sehr gut zur Langzeit-Energieversorgung eignen, können sie ein wichtiger Baustein in der Vorbereitung an Trainingstagen sein. Zudem sind sie ein perfektes Lebensmittel, um Heißhunger zu vermeiden und bei Bedarf eine ausfallende Mahlzeit zu überbrücken. 

Haferflocken werden normalerweise in Milch gelöst. Wer das schlecht verträgt, kann die Flocken in Wasser einkochen, man bekommt dann eine Art Porridge. Für den Geschmack sollten aber noch Früchte oder ähnliches zugefügt werden. 

Wer Haferflocken für Muskelaufbau verwendet, bekommt pro 100 Gramm etwa 13 Gramm Protein, aber auch circa 350 Kalorien. Die Gesamtkalorienbilanz sollte man also schon noch im Auge haben. 

Geht Muskelaufbau ohne Muskelkater?

Nicht zwangsläufig stellt sich beim Muskelaufbau auch Muskelkater ein. Zumeist ist das nur in den ersten Trainingseinheiten oder beim Wechsel der Übungen oder Trainingsintensität der Fall. 

In den meisten Trainingseinheiten geht Muskelaufbau ohne Muskelkater vonstatten. Schließlich wird das Hypertrophietraining nur selten bis zur Ausbelastung durchgeführt und bereits bekannte Übungen führen nach den ersten Wochen kaum noch zu Muskelkater. 

Wenn Muskelkater auftritt ist dies allerdings ein Zeichen für eine zwar vorübergehende aber doch ernstzunehmende Schädigung des lokalen Gewebes. Training mit Muskelkater macht in den meisten Fällen keinen Sinn und kann sich sogar kontraproduktiv auswirken. 

Besser ist es, man lässt die entsprechende Muskulatur ruhen, bis sie wieder vollständig belastbar ist. 

Wer häufig Muskelkater beim Muskelaufbautraining hat, sollte seine Trainingsweise überdenken. Eine Überlastung des Muskels in jeder Trainingseinheit ist selten eine gute Idee. Zudem sollten Übungen und Übungsausführungen nicht zu oft gewechselt werden, sondern nur innerhalb eines periodisierten Trainingsplans

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