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Power Rack Empfehlung & Vergleich Half Rack für zuhause

Das Power Rack wird in jedem Fall zu den größeren Anschaffungen für zuhause gehören. Um einen Fehlkauf zu vermeiden, sollte man sich im Vorfeld über die wichtigsten Eigenschaften informieren. 

Meine Power Rack Empfehlungen beruhen auf den Kriterien, die sich für mich nach über 25 Jahren Training als entscheidend herausgestellt haben. Finden wir heraus, ob Gleiches für dich gilt und welche Eigenschaften für dein Trainingsziel Priorität haben. 

Power Rack Empfehlung: So würde ich mich entscheiden

Für die eiligen Leser ein vorgezogenes Fazit: Ich würde mich für den Power Cage 810XLT von Fitness Reality* entscheiden. 

Jeder Sportler hat individuelle Anforderungen, aber für mich macht dieses Modell aus folgenden Gründen am meisten Sinn: 

  • Wenig Platzbedarf (Aufstellmaße: 128 x 118 cm)
  • Gutes Preis-/Leistungsverhältnis
  • Auch für Langhantelstangen ab 180 cm nutzbar
  • Stabilität durch massives Eigengewicht von über 60 kg
  • Hohe Zuladung von über 360 kg möglich
  • Sicherheitsgeprüft nach EN ISO 20957-1
  • Safety Bars und J Hooks in 19 Stufen verstellbar

Kniebeugen und Bankdrücken sind in diesem Power Rack auch für fortgeschrittene Sportler problemlos und sicher möglich. Mit der Klimmzugstange ist der einzige Anbau, den ich für notwendig erachte, vorhanden. Dip Barren können Sinn machen, müssen aber nicht unbedingt am Power Cage angebracht werden und einen Latzug benötigt man auch nicht zwingend, wenn man Klimmzüge machen kann. 

 BelastbarkeitEigengewichtMaße VerstellmöglichkeitenAnbauten (optional)
400 kg88 kg135 x 118 x 202 cmAuf Amazon ansehen20 HöhenstufenDip Barren. Latzug
300 kg80 kg174 x 146 x 206 cmAuf Amazon ansehen27 Höhenstufen6 Scheibenaufnahmen
363 kg60,5 kg128 x 118 x 212 cmAuf Amazon ansehen19 HöhenstufenLatzug
100 kg73 kg143 x 136 x 215 cmAuf Amazon ansehen28 HöhenstufenLatzug
300 kg90 kg141 x 118 x 214 cmAuf Amazon ansehen20 HöhenstufenDip Barren
Latzug
Alle Angagen lt. Anbieter (Partnerlinks)

Das Power Rack als Cage

Zunächst sollten wir das Power Rack kurz von anderen Lösungen abgrenzen, die es in diesem Bereich gibt. 

Das Power Rack, aus gutem Grund auch Power Cage genannt, besteht immer aus einem vollständigen Rahmen mit vier vertikalen Streben, was ihn vom Half Rack oder Langhantelständer unterscheidet.

Damit einhergehend ist zumeist ein erhöhtes Maß an Sicherheit für den Trainierenden bei schweren Übungen und oft auch ein erweitertes Übungsangebot. Manch ein Power Cage ist ein kleines Fitnessstudio. Naja, fast.

Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass ein Power Rack gewisse Anforderungen an den Trainingsraum stellt. Die Geräte sind massiv, zumeist über 2 Meter hoch und benötigen ohne Anbauten etwa 1,3 x 1,5 Meter reine Standfläche.

Das Half Rack als finanziell attraktive Hybridlösung

Ein Half-Rack ähnelt mehr einem offenen Rahmen, aus dem das Gewicht für Übungen wie Squats und Rack-Pulls ausgehoben und wieder abgelegt werden kann. 

Im Gegensatz zur Langhantelablage sind meistens auch Safety Bars vorhanden, die aber zumeist geringer belastbar sind, weil sie eben nur an einer Seite arretiert werden. 

Vergleich Half Rack / Kniebeugenständer

Amazon Links

Half Racks haben aus offensichtlichen Gründen weniger Erweiterungsmöglichkeiten, eine Klimmzugstange ist aber auch hier oft vorhanden.

Neben dem etwas geringeren Preis bieten Half-Racks den Vorteil, dass sie vergleichsweise platzsparend sind. Auch das Gewicht ist hier natürlich deutlich geringer. 

Damit wird das Half-Rack zu einer echten Option für Mietwohnungen, in denen für ein Full Rack einfach kein Platz ist.

Vergleich Half Rack / Power Rack für zuhause

Woran würde ich die Entscheidung Half Rack oder Power Rack festmachen? An diesen drei Punkten: 

  • Sicherer, ausreichend großer Stellplatz 
  • Stellplatz steht auf absehbare Zeit zur Verfügung 
  • Sport wird auf absehbare Zeit weiter betrieben

Letzteres ist dann absehbar, wenn der Sport bereits ein Jahr oder länger betrieben wird. Ich würde mir als Einsteiger nicht nach vier Monaten ein Rack zulegen. 

Stehen all diese Punkte auf grün, scheint mir die Anschaffung eines Power Rack sinnvoll. Wer bei den genannten Punkten Abstriche machen muss, kann mit einem Half Rack genauso effektiv und mit geringen Abstrichen an Sicherheit und Funktionalität trainieren. 

Die eigentlich entscheidende Frage ist: traue ich mir das Training mit schwerem Gewicht im Half Rack zu? Falls das nicht der Fall ist, könnte das Training auf lange Sicht durch das fehlende Full Rack limitiert werden. Einfach, weil man bei schwerem Training mit dem Kopf nicht bei der Sache, sondern bei der Frage der Sicherheit ist. 

In diesem Fall ist ein Half Rack eine denkbar schlechte Investition.

Bestes Power Rack für niedrige Räume

Ein Power Rack für zuhause ist in der Regel zwischen 2,10 und 2,20 Meter hoch. Die Höhe ist dabei vor allem der Klimmzugstange geschuldet, die sich oft noch mal deutlich über den eigentlichen Power Cage erhebt. 

Damit ist die Höhe in vielen Etagenwohnungen und Kellern auch schon ausgereizt. Man sollte immer bedenken, dass das Gerät auch benutzt werden will. Wer zum Beispiel Klimmzüge machen will, der sollte auf die angegebene Höhe mindestens noch einmal 30 cm draufrechnen. 

Power Rack unter 200 cm

Ein Power Rack unter 200 cm Höhe habe ich nicht gefunden, aber es gibt zwei Geräte, die kommen nahe dran. Wer mit einer niedrigen Deckenhöhe arbeiten muss, der sollte darauf achten, dass die Klimmzugstange als einfache Strebe im Power Rack angebracht ist und nicht als Aufbaute oben drauf. 

Sportlich geht einem dadurch nichts verloren, die effektiven Griffe für den Klimmzug sind auch so möglich. 

Das Model GPR-378 von Body-Solid ist auf Wunsch eine vollständige Kraftstation mit Latzug, kann aber auch als einfacher Power Cage angeschafft werden. Die Höhe beträgt laut Anbieter 202 cm und die Belastbarkeit kann mit 400 kg als gut eingestuft werden. Mit 88 kg Eigengewicht macht das Gerät auch einen wirklich massiven Eindruck.

Die andere attraktive Möglichkeit ist das Power Rack von Lukadora. Zwar laut Anbieter “nur” bis 300 kg belastbar, aber nicht weniger massiv und ich habe den Eindruck, dass der Anbieter einfach ein bisschen konservativer mit seiner Einschätzung ist als die Konkurrenz. 

Die Höhe beträgt hier 206 cm, allerdings wird dafür ein bisschen mehr Platz in der Breite benötigt, denn der Power Cage hat Scheibenaufnahmen als seitliche Anbauten.

Body-Solid GPR-378

  • 20-fach verstellbare Ablage
  • L/B/H: 135 x 118 x 202 cm
  • Gewicht: 88 kg
  • Belastbarkeit: 400 kg

Alle Angaben lt. Anbieter

Lukadora Power Rack

  • 27-fach verstellbare Ablage
  • B/T/H: 174 x 146 x 206 cm
  • Gewicht: 88 kg
  • Belastbarkeit: 300 kg

Alle Angaben lt. Anbieter

Das beste Power Rack ohne Anbauten

Hat man in der Höhe mehr Spielraum, kann man sich allein auf die notwendigen Eigenschaften des Power Racks konzentrieren. 

Für viele Sportler bedeutet das ganz einfach, Grundübungen wie Squats und Klimmzüge zuhause machen zu können und dafür benötigt man nur den nackten Käfig zu einem fairen Preis. 

Einen stabilen Power Cage allerdings, denn nach wie vor ist Sicherheit oberstes Gebot, gerade, wenn man alleine zuhause trainiert. 

Für mich ist hier die beste Wahl das Power Rack von Fitness Reality. Der Preis ist absolut fair, die Maße lassen sich auch auf kleinem Raum unterbringen und die Stabilität ist für den Home Gym Bereich wirklich gut. 

Dadurch, dass das Rack mit 115 cm relativ schmal ist, wird nicht nur weniger Aufstellfläche benötigt. Es lässt sich auch ohne Olympiahantel Bankdrücken und Kniebeugen ausführen. 

Mit einer 180 cm Langhantel* bekommt man zumeist ein Griffinnenmaß von etwa 130 cm, das reicht dann völlig aus. 

Fitness Reality 810XLT

  • 19-fach verstellbare Ablage
  • L/B/H: 128 / 118 / 212 cm
  • Gewicht: 60,5 kg
  • Belastbarkeit: 363 kg

Alle Angaben lt. Anbieter

Zusammenbau 810XLT


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Bestes Power Rack mit Dip Barren

An anderer Stelle hatte ich bereits geschrieben, dass ich Dip Barren im Home Gym für eine sehr sinnvolle Investition halte. Dips sind meines Erachtens die beste Übung für die Brust und den Armstrecker. Entsprechend gibt es verschiedene Lösungen für zuhause, von freistehenden Dip Barren bis zur Dip/Kllimmzug-Kombination für die Wand. 

Wenn man noch keine Dip Barren besitzt und sich ein Power Rack zulegen möchte, liegt natürlich der Gedanke nahe, beides zu verbinden.Manchmal sind die Barren als aufsteckbares Anbauteil für den Cage verfügbar. 

Eine der zurzeit beliebtesten Lösungen auf dieser Basis kommt von Capital Sports. Das Modell Tremendour gehört auf Amazon zu den meistverkauften Geräten auch wenn es mit 214 cm Höhe vielleicht nicht in jede Stube passt. Ohnehin stellen die 90 kg Eigengewicht langsam gewisse Anforderungen an die Statik, Langhantel, Hantelscheiben, Sportler, etc. müssen ja noch draufgerechnet werden. 

Allerdings weckt das massive Eigengewicht bei mir vertrauen.

Die Dip Barren sind im Paket auf Amazon enthalten und zur rechtsseitigen Montage an den Safety Bars gedacht. Bedenke, dass der sich der Platzbedarf in der Breite dadurch entsprechend erhöht. 

Einen weiteren Punkt sollte man vorher bedenken: Laut Kundenaussagen sind die Dip Barren etwa 69 cm voneinander entfernt. Das ist nicht wenig, bei meiner Dipstation sind es zum Beispiel nur 55 cm (das ist allerdings auch eher eng.)

Den Abstand sollte man sich vorher mal ausmessen und schauen, ob die Griffbreite für den eigenen Körperbau passen könnte. 

Ansonsten ist Capital Sports für Qualität bekannt und das Gerät durchaus zu empfehlen. 

Capital Sports Tremendour Power Rack

  • 20-fach verstellbare Ablage
  • B/H/T: 118 / 214 / 141 cm
  • Gewicht: 90 kg
  • Belastbarkeit: 300 kg

Alle Angaben lt. Anbieter

Bestes Power Rack mit Latzug & Kabelzug

Für den Heimbereich gibt es gar nicht so viele Power Racks mit Latzug, wie man erwarten möchte. Das hat sicherlich auch damit zu tun, dass bewegliche Teile tendenziell schwieriger zu montieren sind und günstiger wird die Sache dadurch nun auch nicht gerade. 

Daher fiel die Wahl in dieser Kategorie relativ leicht. In dem Preissegment unter 1000 Euro gibt es derzeit zwei ansprechende Power Racks, die ungefähr das gleiche Geld kosten. Allerdings sind Hantelablage und Latzug der TecTake Kraftstation laut Anbieter jeweils nur bis 100 kg belastbar. 

Ich frage mich, ob alle Käufer das vorher bedacht haben. Für mich wäre das dann doch ein bisschen knapp, denn schließlich kauft man so einen Käfig ja für schwere Gewichte. 

Der Latzug von Fitness Reality ist immerhin bis 120 kg belastbar, das Gerät insgesamt bis 363 kg. Das scheint mir für das Geld ein gutes Angebot und die Kundenrezensionen sprechen eine deutliche Sprache. 

Zwar hat der Latzug von Fitness Reality eine Scheibenaufnahme von 30 mm, laut Kundenkommentaren kann man den aber auch relativ problemlos mit 50 mm Scheiben beladen. 

TecTake Kraftstation

  • L/B/H: 136 / 142,5 /215 cm
  • Gewicht: 73 kg
  • Zugelassenes Benutzergewicht: 100 kg
  • Belastbarkeit Latzug: 100 kg
  • Belastbarkeit Hantelablage: 75 kg

Alle Angaben lt. Anbieter

Fitness Reality 810XLT

  • 19-fach verstellbare Ablage
  • L/B/H: 128 / 118 / 212 cm
  • Gewicht: 60,5 kg
  • Belastbarkeit: 363 kg
  • Latzug bis 122 kg belastbar

Alle Angaben lt. Anbieter

Bestes Power Rack mit Ablage für Hantelscheiben

Wer sich für den Kauf eines Power Racks entschieden hat, trainiert tendenziell mit viel Gewicht und sollte sich beizeiten überlegen, wo die ganzen Hantelscheiben Platz finden sollen. 

Wohl dem, der einen Hantelscheibenständer sein eigen nennt. 

Falls das nicht der Fall ist, macht es Sinn, bei der Anschaffung des Power Racks auch gleich für die Aufnahme der Scheiben zu sorgen. Einige Geräte verfügen ab Werk über entsprechende Anbauten. 

Das Modell von Lukadora hat sechs Aufnahmen für Hantelscheiben, die wohl für die meisten Zwecke ausreichen dürften. 

Das Gerät macht einen stabilen Eindruck, laut Hersteller soll die Hantelablage bis 180 kg belastbar sein, die Gesamtbelastung liegt bei 300 kg. 

Achtung: die Ablagen sind für Hantelscheiben mit 50 mm Bohrung (Olympiahantel) ausgelegt!

Lukadora Power Rack

  • 27-fach verstellbare Ablage
  • B/T/H: 174 x 146 x 206 cm
  • Gewicht: 88 kg
  • Belastbarkeit: 300 kg

Alle Angaben lt. Anbieter

Half Rack Empfehlungen

Für begrenzten Raum ist dieser Half Cage von Fuel Fitness eine gute Wahl. J-Hooks und Safety Bars sind stabil, das Gerät ist bis immerhin 272 kg belastbar. Das sollte für den Anfang ausreichen. 

Noch dazu, und das sollten gerade ambitionierte Sportler nicht unterschätzen, gibt es ausreichend Aufnahmen für Hantelscheiben, die jetzt vielleicht noch wild im Raum verteilt sind. So etwas schafft auf Dauer keine angenehme Trainingsatmosphäre. 

Die Aufnahme für die Lagerung der Scheiben ist sowohl für 50 mm als auch für 30 mm Bohrungen geeignet. 

Eine stabile Klimmzugstange ist ebenfalls vorhanden und mehr kann man von einem Half Rack wirklich nicht erwarten. 

Fuel Fitness Half Cage HR400 

  • 272 kg Maximalbelastung
  • Klimmzuggriffe: max. 120 kg
  • 121x156x215cm
  • 69 kg Eigengewicht

Den gleichen Rahmen gibt es auch ohne Scheibenaufnahme, dafür aber mit fest verbauter Smith Machine, was die Sicherheit bei schwerem Training natürlich nochmal deutlich erhöhen kann. 

Fuel Fitness HR500

  • 272 kg Maximalbelastung
  • Multipresse: max. 180 kg
  • 121x194x215cm
  • 103 kg Eigengewicht

Wer auf die Klimmzugstange verzichten kann und einfach nur sicher squatten und Bankdrücken will, der kann sich auch mal dieses Angebot von Body-Solid anschauen. 

Ja, es ist kein Half Rack, sondern streng genommen nur ein guter Kniebeugenständer. Er erfüllt den genannten Zweck aber auf jeden Fall und erfreut sich derzeit auf Amazon großer Beliebtheit. 

BODY-SOLID GPR-370

  • 300 kg Maximalbelastung
  • 14 Ablagemöglichkeiten
  • 115 x 164 x 188 cm
  • 64 kg Eigengewicht

Für welche Übungen ist ein Power Rack sinnvoll?

Durch das Power Rack werden schwere Übungen noch besser. Kniebeugen mit der Langhantelstange ist eine Übung, die ich ohne den Power Cage zuhause nur bedingt empfehlen würde. Rack Pulls, eine durchaus sinnvolle Ergänzung zum Kreuzheben, sind ohne Rack kaum möglich. 

Dann gibt es eine ganze Reihe Übungen, die mit dem Power Rack sicherer, bequemer und damit effektiver werden. 

Bankdrücken im Power Rack

Wer bereits eine Hantelbank hat, aber noch keine Ablage, der bekommt mit einem stabilen Power Cage ein echtes Upgrade. Die Kraftstation ermöglicht sorgenfreies Training mit hohen Gewichten, sofern Ablagen, wie Safety Bars und J Hooks frei verstellbar sind.

Was sind Safety Bars und J Hooks?

Die Hooks beziehen ihren Namen aus der Form, denn das J gibt ziemlich genau wider, wie die Hooks aussehen. Wie Haken eben. Stabile Hooks schaffen vertrauen und machen das Ausheben einfach. 

Safety Bars, der Name verrät es ebenfalls, sind metallene Streben, auf denen die Langhantel notfalls abgelegt werden kann. Stabilität ist die wichtigste Eigenschaft, welche im Full Rack, also im Power Rack, dadurch erhöht wird, dass die Streben beidseitig eingehängt werden können.

Die gute Nachricht: in allen von mir gesichteten Power Racks lassen sich die Ablagen in ausreichend vielen Stufen verstellen. 

Allerdings sollte man darauf achten, dass das Innenmaß der Langhantel, falls bereits vorhanden, auch in das Power Rack passt. Ist der Cage zu breit, fällt das Bankdrücken aus, beziehungsweise muss eine längere Langhantel angeschafft werden. 

Kniebeugen im Power Rack

Schweres Kniebeugen ist für die meisten Sportler das entscheidende Kriterium, sich ein Power Rack für zuhause zu kaufen. 

Immerhin hantiert man selbst als ambitionierter Anfänger schnell mit 100 kg oder mehr auf dem Rücken. Da wird es langsam brenzlig, wenn man keine sichere Ablage hat. 

Nun gibt es immer Geschichten von Leuten, die behaupten, sie würden ihr Kniebeugen problemlos vom selbstgebauten Rack oder aus der Langhantelablage der Hantelbank heraus machen. Letzteres habe ich vor 30 Jahren auch getan. 

Allerdings sollte man sich fragen, wie lange das Material als begrenzender Faktor für die eigenen Ansprüche an das Training herhalten soll. Man kann auch ohne schweres Kniebeugen effektiv trainieren, aber wer gerade diese Übung in seinem Trainingsplan haben möchte, der sollte über den Kauf eines Power Racks nachdenken. 

Rack Pull im Power Rack

Der Rack Pull ist eine Unterstützungsübung des Kreuzhebens, er wird aber auch unabhängig davon eingesetzt.

Schwerpunkt der Übung ist das Rückentraining. Aufgrund des kürzeren Arbeitsweges können beim Rack Pull sehr hohe Gewichte eingesetzt werden. Entsprechend sparsam sollte man diesen Pull in seinem Training einsetzen, da sich sehr schnell Symptome des Übertrainings bemerkbar machen können.

Für ein effektives Rückentraining gibt es aber kaum eine bessere Übung.


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Die besten Übungen im Power Rack

Übungen mit Grundausstattung (nur Cage und Langhantel)

  • Kniebeugen
  • Military Press
  • Bizeps Curls
  • Klimmzüge
  • Rack Pulls
  • Good Mornings
  • Front Squats
  • Beinheben im Hang
  • Hip Thrust

Übungen mit Zusatzausstattung

  • Bankdrücken
  • Latziehen
  • Trizepsdrücken (Kabel)
  • Bizepscurls (Kabel)
  • Rudern
  • Dips
  • Leg Curl (Kabel)
  • Boxsacktraining

Power Rack Zubehör

Wie schon erwähnt, gibt es diverse Anbauten für Power Racks, die das Gerät noch vielseitiger machen können. Wie sinnvoll diese sind, muss jeder auf Grundlage seines Trainingsziels und schon vorhandener Trainingsmaterialien entscheiden. 

Allerdings gibt es auch Zubehör für Power Racks, das fast immer Sinn macht. 

Hantelbank

Die Übung Bankdrücken steht bei mir gar nicht so hoch im Kurs, wie bei manch anderem Sportler. Schafft man sich allerdings ein Power Rack an, gibt es kaum noch einen Grund, auf das Bankdrücken zu verzichten. 

Manchmal werden Power Rack und Hantelbank als Set angeboten; hier sollte man sich aber genau anschauen, was man bekommt. Günstige Setpreise sind für manche Anbieter auch eine Möglichkeit, nicht besonders hochwertige Ware als Zusatzverkauf aus dem Lager zu bekommen. 

Stattdessen sollte man sich umschauen, welche Hantelbank für die eigenen Bedürfnisse passt. Oftmals kommt man damit sogar günstiger weg als mit dem Set. 

Langhantelstange / Olympiahantel

Noch wichtiger ist natürlich eine belastbare Langhantelstange. Auch hier würde ich eher von Setkäufen abraten und unabhängig vom Power Cage nach der besten Langhantelstange suchen.

Dabei sollten zwei Dinge bedacht werden: zum einen darf die Langhantelstange nicht zum limitierenden Faktor beim Training im Power Rack werden. Wer progressiv trainiert und auf die Dauer schwere Übungen wie Kniebeugen einplant, der sollte eine Hantelstange wählen, die im Zweifelsfall genauso viel Last verträgt, wie das Rack selbst. 

Ich würde bei einem Neukauf also zu einer Olympiahantel greifen. 

Dennoch kann man zunächst eine bereits vorhandene Langhantel nutzen, wenn diese, und das ist der zweite Punkt, tatsächlich in das Rack passt. Das Griffinnenmaß einer Hantel bezeichnet die fassbare Fläche bis zum Beginn der Hantelscheibenaufnahme. Es wäre zu prüfen, wie sich das Griffinnenmaß zu den Abmessungen des Power Racks verhält. 

Bei einigen Racks, zum Beispiel das eingangs erwähnte Modell von Fitness Reality, reicht eine Gesamtlänge der Hantelstange von 180 cm meistens aus. Das ist aber nicht immer der Fall. 

Hantelscheiben und Stellringe

Hantelscheiben und Stellringe sollten in den meisten Fällen schon vorhanden sein, falls nicht, ein paar kurze Tipps hierzu:

Wenn Power Racks mit Ablagen für Hantelscheiben versehen sind, dann haben diese meines Wissens immer einen Durchmesser von 50 mm. Ein Grund mehr, sich bei einer Neuanschaffung für die Olympiahantel zu entscheiden. 

Wer in oder neben dem Rack auch Kreuzheben machen möchte, sollte sich zumindest ein Paar große Hantelscheiben zu je 25 kg kaufen, anstatt nach und nach Kleinkram anzuschaffen. Durch den größeren Durchmesser der Scheiben erreicht man eine höhere Griffhöhe beim Ausheben. 

Stellringe gibt es in verschiedenen Formen, für mich haben sich Klemmverschlüsse über die Zeit als am zuverlässigsten erwiesen. Zumindest ein einziges Paar gute Hantelverschlüsse* sollte jeder besitzen. 

Langhantelpolster

Langhantelpolster sind in vielen professionellen Power Racks verpönt, schließlich ist man ja nicht verweichlicht. 

Aus meiner Erfahrung würde ich den Krafttraining ein bisschen pragmatischer denken: wenn der Schmerz im Nacken deinen Trainingsfortschritt begrenzt, warum dann nicht zu einem Nackenschutz greifen? 

Das Langhantelpolster lässt sich nicht nur für Kniebeugen, sondern auch für Good Mornings oder Hip Thrusts gewinnbringend einsetzen. Einige Modelle haben jetzt sogar Safety Straps, die ein Verrutschen des Polsters verhindern sollen. 

Amazon Link*

Schutzmatten

Matten schützen nicht nur den Boden, sondern auch das Trainingsmaterial. Zudem lassen sich dadurch sehr gut Höhenunterschiede ausgleichen, zum Beispiel, wenn keine ausreichend großen Hantelscheiben vorhanden sind. 

Neuere Sportmatten haben ein intelligentes Puzzle-System, mit welchem die Größe den jeweiligen Umständen angepasst werden kann. Zwingend notwendig ist das nicht, es lassen sich auch Antivibrationsmatten* verwenden, aber es sieht ganz stylisch aus. 

Amazon Link*

Boxsack

Es gibt für einige Power Racks eine Boxsackaufhängung als Anbau. Es spricht aber wenig dagegen, den Boxsack ganz einfach an der Klimmzugstange anzubringen, sofern man dafür sorgt, dass nicht Metall auf Metall schleift. 

Angesichts der Tatsache, dass sich viele Kraftsportler auch für Kampfsport interessieren oder vielleicht Cardio-Elemente in ihr Training einbauen wollen, scheint mir das eine gute Ergänzung. Immerhin muss man jetzt keine Löcher mehr in Decke oder Wände bohren. 

Ein guter Boxsack begleitet dich mit ein bisschen Pflege viele Jahre und wenn man den Sack selbst befüllt, ist die Anschaffung noch nicht mal besonders teuer. 

Schlingentrainer / Fitnessbänder

Weniger Menschen scheinen auf die Idee zu kommen, dass Schlingentrainer* und Fitnessbänder* eine gute Ergänzung zum Power Cage sein könnten. Beides habe ich schon effektiv eingesetzt und die Auswahl an möglichen Übungen erhöht sich dadurch noch einmal deutlich. 

In zwei Situationen sind Bänder besonders nützlich: wenn über das reine Krafttraining hinaus auch koordinative und / oder konditionelle Übungen auf dem Programm stehen und wenn mehr als eine Person gleichzeitig trainiert. 

Genug Raum vorausgesetzt, wird der Power Cage für die Bänder nur als Fixpunkt genutzt, während im Rack weiter mit der Langhantel trainiert werden kann. 

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