Dip Barren für zu Hause: sinnvoll sind nur diese Modelle

Wenn du Dip Barren für zu Hause kaufen wolltest, was wären deine Top-Kriterien und wie viel wärst du bereit, dafür auszugeben?

Gute Nachricht: die Dip Station zu Hause kostet vielleicht weniger als du denkst. Von einigen, eher unfunktionellen Modellen sollte man aber die Finger lassen. 

Alle in diesem Artikel verwendeten Produktlinks sind Partnerlinks, freundlicherweise bereitgestellt von Amazon.

Für dich sind Dip Barren sinnvoll, wenn …

… du mit der Zielsetzung Muskelaufbau / Bodyforming, Kraftzuwachs trainierst und keinen regelmäßigen Zugang zu einem Fitnessstudio oder Calisthenics-Park hast. 

Wer regelmäßig ins Fitnessstudio geht, benötigt wahrscheinlich keine Dip Barren zu Hause. In kommerziellen Anlagen gibt es genug Gelegenheit, den Barrenstütz zu üben.

Das mag anders aussehen, wenn jemand schon semiprofessionell an den Dip Bars trainieren möchte, etwa um im Turnen auf die nächste Leistungsstufe zu kommen. 

Auch wer einen öffentlichen Calisthenics-Park in der Nähe hat und diesen auch wirklich nutzt, benötigt nicht zwingend Dip Barren zu Hause. Aus eigener Erfahrung weiß ich aber, dass “regelmäßig nutzen” ein dehnbarer Begriff ist. 

Gerade Einsteiger, die noch keine Trainingsroutine entwickelt haben und vielleicht auch nicht so gerne in der Öffentlichkeit trainieren, nehmen solche Angebote am Ende eher selten wahr. Hier ist die Dip Station zu Hause als täglicher Reminder an das Training besser geeignet. 

Für all diejenigen, die regelmäßig und zielgerichtet zu Hause trainieren wollen, sind Dip Bars eine gute Idee. Nicht nur, weil sie in der Regel günstiger sind als vergleichbare Ausrüstungsgegenstände, sondern auch, weil sie sich meistens platzsparend verstauen lassen. 

Apropos günstig …

Dip Barren selber bauen?

Ich möchte an dieser Stelle jedem Laien davon abraten, sich die Dinger selber zu bauen, bzw. den Barrenstütz an Omas alten Küchenstühlen durchzuführen. 

Man trainiert an den Geräten in der Regel mit bis zu 100% des Körpergewichts. Was passiert, wenn zum Beispiel im Barrenstütz eine Seite wegbricht und das Gewicht schlagartig auf einem Schulter- und Ellenbogengelenk lastet, stelle ich mir ungern vor. 

Ganz einfach, weil mir schon bei der Vorstellung die Schulter wehtut. 

Wenn du professioneller Handwerker bist oder einen solchen zur Hand hast, dann: Frisch auf. 

Alle anderen möchte ich darauf hinweisen, dass eine Rotatorenmanschette nicht im Baumarkt erhältlich ist! 

Dip Barren: welche Höhe passt?

Wer sich schon einmal umgesehen hat, der wird festgestellt haben, dass man in allen möglichen Versionen Dip Barren kaufen kann. Von Kleinstgeräten, die eigentlich Liegestützgriffe sind, bis zu komplexen Fitnessstationen. 

Wenig überraschend: welche Höhe passt, hängt eindeutig von der Zielsetzung ab. 

Die erwähnten Liegestützgriffe sind zwar günstig, lassen sich aber meines Erachtens kaum für die eigentliche Hauptübung, Dips oder Barrenstütz / Beugestütz, verwenden. 

Das liegt zum einen an der Höhe. Man müsste diese Griffe schon auf einer Erhöhung aufstellen, die auf beiden Seiten gleich hoch und gleich stabil ist. Wer so etwas hat, wird die Griffe aber wahrscheinlich gar nicht brauchen. 

Für Liegestütz können die Geräte wirklich sinnvoll sein, aus der Überlegung Dip Barren kaufen würde ich sie aber außen vor lassen. 

Ich trainiere selbst regelmäßig damit Liegestütz und finde übrigens, dass ein günstiges Modell hierfür völlig ausreicht. 

Wie hoch sollten Dip Barren sein?

Wenden wir uns den Dip Barren noch mal im Sinn ihrer eigentlichen Verwendung für Dips zu, dann ist festzustellen, dass diese mindestens auf der Höhe sein sollten, bei der sich im aufrechten Stand die Hände befinden. Selbst bei kurzen Beinen (das bin ich) sind das locker 80 cm. 

Wenn die Griff auf dieser Höhe sind, kann man mit angewinkelten Beinen anständig trainieren, alles darunter hat meines Erachtens wenig Zweck.

Klar wird es auch in geringerer Höhe irgendwie gehen, aber für “irgendwie gehen” brauche ich mir kein Dip Bars für zu Hause anschaffen. Man will ja zweckmäßig, sicher und mit Freude trainieren können. 

Die Feststellung ist insofern wichtig, als dass einige der kommerziellen Geräte deutlich unter dem für mich festgestellten Minimalwert von 80 cm liegen und ich bin, wie gesagt, tendenziell eher kurz. 

Interessanterweise sieht man auf den Werbefotos dieser Anbieter auch eher selten, dass jemand Dips macht. Warum nur?

Dip Barren höhenverstellbar

In der besten von allen Welten sind die Dip Bars höhenverstellbar. So lassen sie sich nicht nur individuell für den Beugestütz einstellen, sondern andere Übungen, wie der Inverted Row werden dadurch leichter. 

Dann wiederum: wirklich notwendig sind höhenverstellbare Dip Barren eigentlich nur für Arnold Dips. Alles andere kann man sich passend machen. Eine Höhenverstellung macht die Griffe im Zweifelsfall auch eher instabiler und instabil können wir gar nicht gebrauchen. 

So ist die Höhenverstellung bei Dip Barren also ein schöner Zusatznutzen, ein entscheidendes Kaufkriterium wäre es aber für mich nicht. 

Belastbarkeit der Dip Bars

Komplett anders verhält es sich bei der Belastbarkeit der Dip Bars und auch unter der Gefahr, mich zu wiederholen: wir wollen nicht, dass das schöne, neue Sportgerät unter uns zusammenkracht

Dabei ist zum einen zu bedenken, dass Übungen dynamisch ausgeführt werden und dabei wesentlich höhere Kräfte auftreten können als nur das reine Körpergewicht. Außerdem wollen fortgeschrittene Athleten vielleicht irgendwann mit Zusatzgewicht, zum Beispiel mit Hilfe eines Dip Gürtels, trainieren. 


Mit dem Klick auf das Video wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt (s. Datenschutzerklärung).

Aus diesen Gründen empfehle ich eine maximale Belastbarkeit, die mindestens dem 1,5 fachen des eigenen Körpergewichts entspricht. Von Geräten, bei denen die maximale Belastbarkeit nicht angegeben ist, würde ich grundsätzlich die Finger lassen. 

Mir ist klar, dass sich die Auswahl dadurch um einige sehr preisgünstige Modelle verkürzt, aber sich nach 12 Monaten erfolgreichem Training neue Dip Barren kaufen zu müssen, macht die Sache auch nicht günstiger. 

Stabilität ist der entscheidende Faktor beim Kauf von Dip Barren und da sollte man wirklich keine Abstriche machen. 

Abstand der Dip Bars

Für Dips und Arnold Dips sind Bars ideal, die etwas weiter als schulterbreit auseinander sind. 

Bei den meisten freistehenden Modellen taucht diese Frage gar nicht auf, da man die beiden Barren individuell positionieren kann. Anders verhält es sich mit Dip Barren am Powerrack, an der Hantelbank oder als feste Station. 

Hier ist jeweils zu prüfen, wie groß der Abstand wirklich ist, falls das Ausführen der Dips beim Kauf einer Hantelbank ein entscheidendes Kriterium ist. Sowohl bei Stationen als auch bei Hantelbankablagen gibt es durchaus große Unterschiede. 

Die eher günstigen, freistehenden Griffe haben hier tatsächlich einen Vorteil gegenüber den teureren Stationen: nicht nur lässt sich der Abstand meistens individuell einstellen. Man kann die Barren auch im Winkel zueinander aufstellen (wie ein “V”), so dass die Übungsausführung mit außenrotierten Armen ausgeführt werden kann. 

Das kann wichtig werden, falls ein Impingement-Syndrom oder sonstige Einschränkungen im Schultergelenk vorliegen. 

Dip Barren: wie weit auseinander?

Die Dip Barren sollten zumindest so weit auseinander sein, dass sie einen neutralen, etwas breiter als schulterbreiten Griff zulassen. Wer Brust oder Trizeps bei der Übung mehr betonen möchte, kann, ähnlich wie beim Bankdrücken, ein wenig weiter oder enger fassen.

Polsterung und Standfestigkeit

Die Polsterung der Griffe gehört zu den Dingen, um die ich mir eher wenig Gedanken machen würde. 

Zum einen verteilt sich der Druck auf die Hände meist sehr gut, so dass es da selbst bei nacktem Metall selten Probleme gibt. Zum anderen lässt sich fehlende Polsterung durch Handschuhe, Pads oder ein zusätzlich angeschafftes Griffband leicht ersetzen. 

Letzteres hat noch den Vorteil, dass man es bei Bedarf relativ leicht austauschen kann. 

Die Standfestigkeit ist dagegen ähnlich wichtig, wie die Belastbarkeit. Wenn die Geräte nach innen oder außen kippen, sind Schmerzen vorprogrammiert. 

Leider gibt es für Standfestigkeit keinen einheitlichen Richtwert. Sehr wohl würde ich mir aber die Breite der Füße der Dip Bars genau anschauen. Wenn diese schon wenig vertrauenswürdig aussehen, hat man mit dem neuen Sportgerät wahrscheinlich keinen Spaß.

Einen guten Hinweis auf die Standfestigkeit gibt das Eigengewicht der Geräte. Schwere Dip Bars sind nicht nur in sich stabiler, sondern neigen im Zweifelsfall auch weniger dazu, zur Seite wegzukippen. 

Für Dip Bars zur Wandmontage ist das Äquivalent die Beschaffenheit der Wand, bzw. der Verschraubung. 

Ich hatte schon beim Review der Klimmzugstangen darauf hingewiesen, dass man eventuell auf dem Hintern sitzt und auf ein großes Loch in der Wand starrt, wenn die Festigkeit nicht vorher geprüft wird. 

Dip Barren Kaufen: die besten Modelle für zu Hause

Basierend auf den Kriterien Stabilität und Funktionalität sind auf Amazon folgende Artikel meines Erachtens empfehlenswert (Liste wird fortlaufend aktualisiert). Anhand der Daten kannst du vor dem Dip Barren Kauf entscheiden, welcher Artikel für dich das beste Preis-/Leistungsverhältnis bietet.

Dip Barren freistehend

 POWER GUIDANCE, Dip Barren,HS HOP-SPORT HS-1010KLebert Fitness EqualizerAmazonBasics Dip-Stange
HöheEinstellbare Höhe 76 cm - 98 cm104 cm80 cm97,5 cm
MaxLast (lt. Hersteller)-200 kg180 kg297,4 kg
Eigengewicht13,24 kg18,6 kg8,6 kg10 kg
Amazon-Rating (derzeit)4,4/54,7/54,7/54,6/5
VorteileHöhe in 4 Stufen einstellbarVerbindungsholm gibt höhere Stabilität; Breite verstellbar 86 - 153 cm; Für große, sehr schwere Sportler geeignet. Zusätzliche Holme geeignet für Liegestütz.Stabiles & formschönes Modell, in verschiedenen Farben erhältlich.Stabile und günstige Lösung, für große Sportler geeignet.
NachteileMaxLast leider nicht angegebenMuss zusammengeschraubt werdenAb 170 cm Körpergröße nur in der XL-Variante kaufen!Platzbedarf ein wenig höher (nicht montierbar),
fixer Abstand
Auf Amazon ansehenAuf Amazon ansehenAuf Amazon ansehenAuf Amazon ansehen
Alle Angaben lt. Anbieter; Amazon-Bewertung zum Zeitpunkt der Recherche.

Freistehende Dip Barren werden entweder einzeln aufgestellt oder sie sind miteinander verbunden. Von Letzteren gibt es Modelle, die zerlegbar sind, also einzeln oder verbunden genutzt werden können.

Steht wenig Raum zur Verfügung, sind einzelne Barren auf den erste Blick attraktiver, da diese sich recht platzsparend verstauen lassen. Allerdings auf Kosten einer gewissen Stabilität, die verbundene Barren nun einmal haben.

Verbundene Modelle haben wiederum den Nachteil, dass sich der Abstand nicht einstellen lässt – es sei denn, dieser ist eben verstellbar. Gegebenenfalls sollte man die Griffbreite des gewählten Modells online checken, sich zu Hause entsprechende Markierungen machen und schauen, ob das passen könnte.

Zu dem Kriterium der Höhe hatte ich mich zuvor schon geäußert: Ab 175 cm Körpergröße sollte das Gerät mindestens 80 cm hoch sein, bei großen Menschen entsprechend höher.

Aktive Sportler sollten Dip Barren kaufen, die mindestens das 1,5-fache des eigenen Körpergewichts als Maximalbelastung ausweisen. Denkt daran, dass ihr vielleicht irgendwann mit Zusatzgewicht (Dip Gürtel) trainieren wollt und angesichts des möglichen Verletzungsrisikos gilt: je stabiler, desto besser!

Dip Barren Wandmontage

Wer über eine stabile Wand verfügt, kann auch über die Möglichkeit einer Wandmontage nachdenken. 

Hier gibt es verschiedene Optionen, von denen einige in Kombination das Beinheben im Hang für die Bauchmuskulatur und Klimmzüge zulassen.

Wandmontage Dip Bars

Hierzu ein wichtiger Hinweis für alle Geräte zur Wandmontage: die Maximalbelastung bezieht sich auf die Qualität der gelieferten Griffe, nicht auf die Montage. Im Regelfall sind mitgelieferte Schrauben und Dübel auch nicht die hochwertigsten auf dem Markt, um es vorsichtig auszudrücken. 

Meine Empfehlung ist, mit dem Satz Schrauben zum Eisenwarenhändler des Vertrauens zu gehen und zu schildern, was man vorhat. Der wird nach der Beschaffenheit des Untergrunds (Wand) fragen und wissen, was zu tun ist.

In Bezug auf Preis / Leistung ist Dip Barren zur Wandmontage kaufen eigentlich eine Top-Lösung, mit dem kleinen Nachteil, dass die Abstände der Griffe natürlich nicht verstellbar sind.

In den letzten Jahren hat sich in der Entwicklung dieser Geräte einiges getan. Statt schnöder Griffe an der Wand gibt es die schon erwähnten Multifunktionen. Die Dip Geräte lassen sich mit wenigen Handgriffen umbauen und zuweilen komplett abnehmen.

Die Belastbarkeit ist tendenziell geringer als bei freistehenden Dip Barren, aber ich habe ein paar Modelle gefunden, die an dieser Front ganz ordentliches leisten.

 CCLIFE MultigriffBad Company Dip-StationSportstech KS500
Maße108 x 85 x 66 cmDips-Barren: 59,7 cm lang / 9,6 cm breit / 21 cm hoch
Arm-Polsterung: 30,4 cm lang / 9,7 cm breit / 6 cm stark
Für Türöffnungen von 69 bis 101cm
MaxLast (lt. Hersteller)200 kg350 kg130 kg
Eigengewicht4,7 kg5 kg8,6 kg
Amazon-Rating (derzeit)4,3/54,3/54,5/5
VorteileBeinheben im Hang, Dips, Anbringen eines Boxsacks möglichGünstig & extrem stabil; Griffweite kann selbst bestimmt werdenRelativ günstig; schnell montiert
Nachteile/Muss fest verschraubt werdenFür ganz schwere Jungs nicht geeignet
Auf Amazon ansehenAuf Amazon ansehenAuf Amazon ansehen
Alle Angaben lt. Anbieter; Amazon-Bewertung zum Zeitpunkt der Recherche

Einzelne Dip Barren sollten ein gewisse Länge aufweisen, schließlich will man nicht bei jeder Wiederholung mit der Nase an der Raufasertapete entlangschleifen.

Wer sich Dip Barren kaufen möchte, die sich in Kombination mit einem Türreck verwenden lassen, sollte natürlich auch hier die maximale Belastbarkeit des Artikels checken. Mindestens ebenso wichtig ist aber die Breite des Türrahmens!

Die Geräte liegen oben auf dem Rahmen auf. Ist hier nicht genug Platz, kann die maximale Belastbarkeit auch nicht weiterhelfen.

Dip Multi-Stationen

Ich habe mich entschlossen, in dieser Kategorie keine Empfehlungen für stehende Dip Multi-Stationen auszusprechen. Das hat mehrere Gründe. 

Zum einen sind alle Stationen, die preislich noch irgendwie erschwinglich sind, deutlich geringer belastbar (<150 kg) als die bisher vorgestellten Modelle. Zum anderen besteht bei diesen Stationen eben chronisch das schon geschilderte Problem der nicht einstellbaren Griffweite

Das ist für mich aber ein wichtiges Kriterium für die Dip Barren zu Hause und das sollte es für alle ambitionierten Sportler sein. 

Dann wäre da noch der Punkt, dass es sich um mir zumeist nicht bekannte Hersteller handelt, die Dip-Station gerne mal mit “Tauchstation” übersetzen. Ein Punkt, der bei mir nicht gerade Vertrauen weckt. 

Um es deutlicher zu sagen: Schrott aus China steht bei uns schon genug rum. 

Bedenkt man, dass die komplexen Multi-Stationen auch nach mühsamen Aufbau laut Kundenrezensionen oftmals einen eher instabilen Eindruck machen und das die Geräte natürlich auch ordentlich Platz fressen, würde ich vom Kauf bei Amazon in diesem Fall eher abraten und, wenn es denn sein soll, auf einen professionellen Anbieter in Studioqualität ausweichen.

So ganz möchte ich das Feld aber doch nicht räumen: wer mit den oben genannten Einschränkungen (geringere Belastbarkeit, fixer Abstand) leben kann, der sollte sich den Power Tower von Relife Rebuild your Life mal ansehen.

Nein, ich weiß auch nicht, warum man ein Unternehmen so nennt.

Es ist auf Amazon, soweit ich sehen konnte, das einzige Gerät, das zu einem anständigen Preis eine vergleichsweise hohe Belastbarkeit bietet. Außerdem sind die Dip-Griffe höhenverstellbar, was irgendwie ganz schick ist.

Die Bewertungen sind fast durchgehend positiv und wer ein stabiles Standgerät sucht, sollte zumindest mal einen Blick darauf werfen.

Spezifikationen laut Anbieter:

  • Maximale Belastung lt Anbieter: 150 kg
  • Abmessungen: 124 x 57 x 11 cm
  • Eigengewicht: 20,9 kg
  • Griffe höhenverstellbar

RELIFE REBUILD YOUR LIFE Power Tower

Dip Barren Outdoor

Grundsätzlich habe ich bei meinen Artikeln Leser im Sinn, die auf begrenztem Raum zu Hause trainieren möchten. Deswegen sei an dieser Stelle nur kurz erwähnt, dass es auch Dip Barren für draußen gibt. 

Natürlich gelten für Outdoor Dip Barren die zuvor genannten Kriterien hinsichtlich Abstand, Belastbarkeit, Höhe, Funktionalität, etc. Plus: wenn die Barren stationär oder kurzfristig draußen verbleiben sollen, müssen diese zwingend aus Edelstahl sein

Unnötig zu erwähnen, dass man sich hier in einem anderen Preissegment befindet. Allerdings: mit einem eigenen Garten lässt sich kaum was sinnvolleres anstellen als ihn Stück für Stück in eine eigene kleine Sportanlage auszubauen. 

Wer will schon ständig Blumen gießen?

Das deutsche Unternehmen Tolymp bietet hierfür ein Baukastensystem, dass man Stück für Stück erweitern oder gleich komplett von der Firma aufstellen lassen kann. 

Gerade für Familien halte ich das für sinnvoller als die x-te Rutsche oder Schaukel in den Garten zu stellen, die nie wieder genutzt werden, sobald die Kiddies ein bisschen größer sind. 

Von einer Calisthenics-Anlage aus Edelstahl hat man im Zweifelsfall sein Leben lang was und die Kleinen bekommen chronisch eine Portion Fitness ab (10 Klimmzüge = 1 Std. Zocken?)

Alle Kriterien für Dip Barren zu Hause

Fassen wir noch einmal zusammen. 

Die wichtigsten Kriterien für Dip Barren zu Hause sind:

  • Stabilität / Maximale Belastung (min. 1,5 x Körpergewicht)
  • Höhe (min. Höhe der Hände im Stand)
  • Breite / Winkel (etwas breiter als schulterbreit; idealerweise verstellbar)
  • Preis
  • Einzel- (nur Barrenstütz) oder Multifunktion
  • Platzbedarf
  • Nutzung Indoor oder Outdoor

Freistehende Dip Barren

Vorteile:

  • Breite ist individuell einstellbar
  • Teilweise höhenverstellbar
  • Leicht zu verstauen
  • Bei Bedarf auch draußen zu verwenden
  • Inverted Rows für Lat möglich

Nachteile:

  • Stabile Modelle in angemessener Höhe sind etwas teurer

Dip Barren mit Wandmontage

Vorteile:

  • Gute Qualität im günstigen Preissegment
  • Höhe / Breite ist individuell zu bestimmen
  • Multi-Geräte bieten viele Sportmöglichkeiten

Nachteile:

  • Nach Montage können Höhe/Breite nur mit Aufwand verändert werden
  • Nimmt Platz weg, wenn nicht abnehmbar
  • Montage erfordert einen stabilen Untergrund

Ich hatte es an anderer Stelle bereits erwähnt: für mich gehören Dips zu den wichtigsten Übungen überhaupt. Insofern kann die Anschaffung von ein Paar Dip Barren für zu Hause durchaus geeignet sein, dein Home Gym auf das nächste Level zu heben, wenn die eingangs genannten Kriterien erfüllt sind. 

Ich hoffe, mit meinem Artikel zur bestmöglichen Kaufentscheidung beigetragen zu haben. 

Train hard, stay safe!

FAQ

Alles gelesen und immer noch Fragen?

Nimm doch einfach und unverbindlich Kontakt auf: